Die Liebe einer Katze

Der Blick aus zwei wunderschönen Augen sagt mir:

Ich liebe dich, ehrlich und ohne Erwartungen.


Sie sitzt vor mir, will mit mir schmusen, aber ich habe keine Lust.

Sie wendet sich nicht von mir ab, sondern probiert es zärtlich weiter.
Legt ihre Samtpfote auf meinen Arm…

und schnurrt.

Aber ich habe keine Lust. Keine Lust auf Nähe,

ohne mich rechtfertigen zu müssen.

Noch einmal schaut sie mich an, fragend aber nicht aufdringlich.
Sie will sich vergewissern, mich verstanden zu haben.

Ja, sie hat verstanden.

Dann, mit einem eleganten Sprung, erreicht sie die Fensterbank.
Sie mustert mich nun von dort aus. Nicht fordernd oder gar
beleidigt, sondern voller Respekt vor mir und meinen Gefühlen.

Sie, diese Katze, trägt es mit Würde und Grazie,

dass ich keine Lust auf Nähe habe.
Sie lässt mich alleine mit meinen Gedanken.

Ich spüre die Liebe meiner Katze.


Schnurrend und verstehend,

schaut sie mich noch eine Weile an.
Dann fängt sie an, sich zu putzen…

und rollt sich zusammen, um zu

träumen.

Von mir:-)

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Autor: Karamella

Unspektakulär

5 Kommentare zu „Die Liebe einer Katze“

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